3. April 2025

Position: Protected Bike Lane auf der Hohenzollernstraße



Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat am 25.2. entschieden, dass die Protected Bike Line auf der Hohenzollernstraße in Mönchengladbach zurück gebaut werden soll. Grund dafür seien rechtswidrige Klebebordsteine und Unfälle aufgrund dieser. Weiter argumentiert das Gericht „Rechts und links der Fahrstreifen sind seit Jahren baulich getrennte Radwege vorhanden. Die Radwege sind technisch in einem ordentlichen Zustand“ und sieht damit keine Notwendigkeit der Protected Bike Lane.

Beim genaueren Hinschauen stellt man allerdings Folgendes fest:

Diese Radwege sind definitiv nicht in technisch gutem Zustand und verhindern das Menschen mit dem Fahrrad fahren. Viel zu schmal, viel zu löchrig, Baumwurzeln wachsen unter die Radwege, Bäume in die Fahrbahn und viel zu nah am motorisiertem Verkehr.

Außerdem fragen wir uns:

Warum schaffen Autofahrer*innen es an Bürgersteigen vorbei, aber nicht an Klebebordsteinen?

Deshalb gilt: Rad-und Autoverkehr sollte gleichermaßen sicher sein. Die physische Abgrenzung durch Klebebordsteine führt zu mehr Sicherheit von Fahrrad- wie Autofahrer*innen. Deshalb können wir die Entscheidung des Gerichts nicht nachvollziehen.

Wir plädieren für eine Verkehrswende, die auf Klimaneutralität, Sicherheit und Verfügbarkeit beruht. Dazu gehören auch die Radfahrer*innen auf der Hohenzollernstraße!



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